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Pressemitteilung der Fraktion die  Grünen in Bad Krozingen zur Situation Universitäts-Herzzentrum UHZ vom 14.2.2020          

Die  Verhandlungen zur Fusion des Universitäts-Herzzentrums Freiburg-Bad Krozingen (UHZ) mit dem Universitätsklinikum Freiburg (UKF) sind derzeit ausgesetzt. Hintergrund ist die fehlende Einigkeit zur Mitarbeitendenvertretung nach dem Betriebsübergang.  
Die  Fraktion  der Grünen in Bad Krozingen unterstützen ausdrücklich die Forderung der Beschäftigtenallianz nach einem Standortpersonalrat  für den Standort Bad Krozingen.

Das UHZ beschäftigt über 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon über 1100 allein in Bad Krozingen. Deshalb ist es der größte Arbeitgeber in unserer Stadt, und uns liegt natürlich sehr viel  an einer nachhaltig stabilen wirtschaftlichen Entwicklung der Klinik. Deshalb begrüßen wir auch die Bestrebungen von Uniklinik Freiburg und Benedikt-Kreutz-Verein, durch eine Fusion des UHZ mit der Uniklinik Freiburg Ausgaben einzusparen und Synergien im laufenden Betrieb und in der Organisationsstruktur zu nutzen. Die Basis des Erfolgs sind aber vor allem zufriedene und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich weiterhin wertgeschätzt und angemessen vertreten fühlen. Deshalb ist es überaus sinnvoll, an einem Standort dieser Größe einen Standortpersonalrat zu haben. Es ist allgemein bekannt, dass es gerade im Gesundheitswesen einen Fachkräftemangel gibt, daher ist es überaus wichtig, die Mitarbeiterzufriedenheit zu fördern, da sonst eine hohe Fluktuation die Qualität der Pflegetätigkeit beeinträchtigt und sicherlich ebenso finanzielle Einbußen mit sich bringt.

Wir hoffen und wünschen uns, dass die Verhandlungen zwischen Arbeitgebervertretern und Beschäftigtenallianz in diesem Sinne zu einem tragfähigen Ergebnis kommen.
Corinna Quartier, Gisela Merkle, Josef Heckle, Ulf Ortner, Hartmut Riesterer